DEGUM-Stufe II Notfallsonografie
Aufgabe der Stufe-II-Untersucher ist die qualifizierte symptomorientierte Multi-Organ-Sonografie einschließlich der Referenzdiagnostik für die Stufe I.
Stufe-II-Untersucher bilden den Grundstein einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung in der klinischen und präklinischen Notfallsonografie. Sie sind berechtigt, ärztliche Mitarbeiter bis zur eigenverantwortlichen Ultraschalldiagnostik auszubilden (siehe Abteilungszertifizierung).
Erstzertifizierung
Anforderungen:
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DEGUM-Stufe I Notfallsonografie seit mindestens 1 Jahr
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Facharzturkunde in einem Fach mit Bezug zur Akut-, Notfall- oder Intensivmedizin
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Bescheinigung vom Chefarzt über mindestens 200 durchgeführte an Leitsymptomen orientierte notfallsonografische Falldokumentationen
(75 % eigene Falldokumentationen, Supervision durch den Antragsteller wird mit bis zu 25 % anerkannt)
Auf Verlangen ist eine Auswahl der Falldokumentationen (Kurzanamnese, notfallsonografische Fragestellung, Befundinterpretation, aussagefähiges anonymisiertes Bild- oder Filmmaterial) vorzulegen. Nach der aktuellen Fassung der DSGVO ist unter „anonymisiert“ zu verstehen, dass auch mit hohem technischem Aufwand eine Re-Identifizierung des jeweiligen Patienten nicht mehr möglich ist. -
Aktuelle Geräteausstattung und Dokumentationsmöglichkeiten.
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Teilnahmebescheinigung an einem DEGUM-zertifizierten Aufbaukurs Notfallsonografie.
- Empfehlungsschreiben von zwei DEGUM-Stufe III Kursleitern, davon mindestens ein DEGUM-Stufe III Kursleiter aus dem Arbeitskreis Notfallmedizin
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Bearbeitungs- und Prüfungsgebühr in Höhe von 200,- €
Bei der Erstzertifizierung der DEGUM-Stufe II wird der Antragsteller nach der erfolgreichen Begutachtung der Antragsunterlagen zur Prüfung zugelassen. Die Prüfung wird von mindestens einem DEGUM-Stufe III Kursleiter (Notfallsonografie) abgenommen. Die Prüfung kann im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung oder einer Hospitation stattfinden. Als Prüfungsleistung führt der Antragsteller mind. zwei simulierte leitsymptomorientierte Untersuchungen durch. Die Qualität der Untersuchung wird entlang eines strukturierten Beobachtungsbogens mit den Bewertungspunkten Indikation, Gerätebedienung, Bildoptimierung und- aquise, Untersuchungsstrategie, Bildinterpretation, Dokumentation und notfallmedizinisch-therapeutischer Entscheidungsfindung bewertet. Die Auswahl der Prüfer erfolgt durch die Leitung der Arbeitskreisleitung. Die jeweiligen Simulationsfälle werden von dem Prüfer festgelegt. Der Prüfungstermin wird von dem Prüfer in Absprache mit dem Antragsteller festgelegt.
Rezertifizierung
Anforderungen:
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Chefarztbescheinigung:
Es wurden jährlich eigenverantwortlich mindestens 200 Notfallsonografien durchgeführt, davon 75% eigene und 20% mit klinisch-relevantem pathologischem Befund. -
Nachweis über 36 CME-äquivalente Punkte aus den vergangenen 6 Jahren (durchschnittlich 6 pro Jahr) durch Teilnahme an sonografischen Fortbildungsveranstaltungen/Kongressen
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Nachweis über die Teilnahme an mindestens zwei Sitzungen des AK Notfallsonografie in den vergangenen 6 Jahren.
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Aktuelle Geräteausstattung und Dokumentationsmöglichkeiten.
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Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,- €
Antragstellung
Ihren Zertifizierungsantrag im Arbeitskreis Notfallmedizin können Sie ganz einfach hier online einreichen. Bitte loggen Sie sich dann mit Ihrer Mitgliedsnummer und Ihrem Zugang, den Sie auch für den internen Bereich dieser Seite nutzen, ein. Sollten Ihnen Ihre Zugangsdaten nicht vorliegen, wenden Sie sich bitte an geschaeftsstelle(at)degum.de
Im Zertifizierungsportal können Sie jederzeit den aktuellen Stand Ihres Antrages einsehen. Nachrichten zum Status Ihres Antrages erhalten Sie automatisch.
