Module

Module

Grundkurs-Modul Obere Extremität

Übersicht der Kursanforderungen:

  • Mindestens 8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten
  • Kurs an 1 Tag
  • 50 % praktische Übungen mit maximal 10 Teilnehmern pro Ultraschallgerät und Tutor

Inhalte:

Physikalische Grundlagen, Geräteeinstellung, Dokumentation und Befundung, Artefakte und Phänomene.
Folgende Körperregionen werden gemäß den Standardschnittebenen mit dem Schwerpunkt Sonoanatomie und Darstellung der Normalbefunde durchgenommen:

  • Schultergelenk, Ellenbogengelenk, Handgelenk und Hände.

Hierbei handelt es sich um die „Mindestanforderungen“, diese können von den Kursleitern noch erweitert werden.

Grundkurs-Modul Untere Extremität

Übersicht der Kursanforderungen:

  • Mindestens 8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten
  • Kurs an 1 Tag
  • 50 % praktische Übungen mit maximal 10 Teilnehmern pro Ultraschallgerät und Tutor

Inhalte:

Physikalische Grundlagen, Geräteeinstellung, Dokumentation und Befundung, Artefakte und Phänomene.
Folgende Körperregionen werden gemäß den Standardschnittebenen mit dem Schwerpunkt Sonoanatomie und Darstellung der Normalbefunde durchgenommen:

  • Hüftgelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk und Fuß.

Hierbei handelt es sich um die Mindestanforderungen, diese können von den Kursleitern noch erweitert werden.


Die Absolvierung beider Grundkurs-Module (Modul I Obere Extremität und Modul II Untere Extremität – mit jeweils einer grauen DEGUM-Qualitätsplakette) hat die gleiche Wertigkeit wie ein Grundkurs (eine gelbe DEGUM-Qualitätsplakette).

Modul Fraktursonografie allgemein

Übersicht der Kursanforderungen:

  • mindestens 8 Unterrichtseinheiten á 45min
  • Kurs an mindestens einem Tag
  • Praxisteil: Kleingruppen von maximal fünf Teilnehmern pro Gerät und Ausbilder
  • 50 % praktische Übungen (Kursleiter stellt sicher, dass zu jedem der 6 Frakturareale ausreichendes Bildmaterial zur Verfügung steht)
  • Lernerfolgskontrolle: mindestens 60% der Fragen positiv beantworten

Inhalte:

  1. Grundlagen
    • Erweiterte physikalische Grundlagen: Artefakte, Schallcharakteristik verschiedener Schallkopf-Typen, Geräte-Einstellungen, Technik der Kortikalis-Darstellung, orthogrades Anschallen
  2. Allgemeines
    • Darstellung verschiedener Fraktur-Typen, Gelenkfrakturen, Winkelbestimmung der Achsabweichung
  3. Thorax
    • SC-Gelenk, Sternum, Rippen
  4. Frakturen obere Extremität
    • Scapula, Humeruskopf, Clavicula, AC-Gelenk, Humerus, Ellenbogen, Radiusköpfchen, Unterarm, Handgelenk
  5. Hand und Finger
    • Besonderheiten Scaphoid, Lunatum, Triquetrum, Pisiforme, Boxerfraktur, Rotationswinkel, palmare Platte
  6. Wirbelsäule, Becken
    • Brust- und Lendenwirbelsäule, Acetabulum, Sitzbein, Steißbein
  7. Frakturen untere Extremität
    • Hüftgelenk, Femur, Kniegelenk, Tibia, Fibula, Sprunggelenk, OSG, USG, Bandverletzungen
  8. Fuß und Zehen
    • Calcaneus, Talus, Naviculare, Cuneiformia, Cuboid, MT 5, MT-1-4, Zehen, plantare Platte
  9. Besonderheiten
    • Pseudarthrose, Kallus-Bildung, Osteosynthese, Fraktur-Dislokation
  10. Praxis
    • Wird in Bild-Demonstration und Befund, Video-Demonstration und Befund, praktische Übungen am Modell aufgeteilt, so dass von 8 Schulstunden a 45min, 4 für die Praxis genutzt werden.
    • Der zeitliche Ablauf ist immer zunächst der Einführung-Vortrag zum Thema und direkt im Anschluss die praktische Übung dazu.
    • Im Praxis-Teil ist ein Test mit eigener Befundung integriert. Wünschenswert ist ein für die Kursteilnehmer einsehbare Bild und Video-Datenbank mit Frakturbildern. Eine Mindestquote, von 60 % richtigen Antworten, ist Voraussetzung für das Bestehen der Erfolgskontrolle.

Modul spez. kindliche Frakturen

Dieses Modul ist erforderlich, um die EBM-Ziffer 33053 abrechnen zu können

Übersicht der Kursanforderungen:

  • mindestens 8 Unterrichtseinheiten á 45min
  • Kurs an mindestens einem Tag
  • Praxisteil: Kleingruppen von maximal fünf Teilnehmern pro Gerät und Ausbilder
  • 50 % praktische Übungen (Kursleiter stellt sicher, dass zu jedem der 6 Frakturareale ausreichendes Bildmaterial zur Verfügung steht)
  • Lernerfolgskontrolle: mindestens 60% der Fragen positiv beantworten

Inhalte:

  1. Grundlagen
    • Besonderheiten bei Kindern, Epiphysenfugen, Apophysen, Knochenreifung
  2. Allgemeines
    • Darstellung langer Röhrenknochen in 4 Schallebenen, SAFE (Sonographic Algorithm for Fracture Evaluation), Technik der Untersuchung bei Kindern, Darstellung Metaphyse, Epiphyse, Apophyse
  3. Schädelfraktur
    • Vorgehen, Hinweis auf „battered child“
  4. Frakturen obere Extremität
    • Humerus und subcapitale Region (Hinweis auf die extrabudgetäre EBM-Abrechnung), Ellenbogen-nahe Frakturen des Humerus, Ellenbogen-SAFE
  5. Handgelenk
    • Handgelenk-SAFE, 6 Schallebenen
  6. Becken
    • Apophysen-Abrisse
  7. Frakturen untere Extremität
    • Hüftgelenk, Femur, Kniegelenk, toddlers fracture
  8. Sprunggelenk
    • Übergangsfraktur, Fahrradspeichen-Verletzung, Abgrenzung zu Apophysen-Verletzungen
  9. Fuß und Zehen
    • Calcaneus, Talus, Fußwurzel, Kahnbein-Nekrosen (M.Köhler 1), Mittelfuß-Köpfchen-Nekrosen (M.Köhler 2)
  10. Besonderheiten
    • Osteosynthese, Kallus-Bildung, Überprüfung Längenwachstum Unterarm und Unterschenkel nach Schaftfraktur, Bestimmung Achsabweichung nach Ausheilung
  11. Praxis
    • Wird in Bild-Demonstration und Befundung, Video-Demonstration und Befundung, praktische Übungen am Modell aufgeteilt, so dass von acht Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten), 4 UE (à 45 Minuten) für die Praxis genutzt werden.
    • Im Praxis-Teil ist ein Test mit eigener Befundung integriert. Wünschenswert ist ein für die Kursteilnehmer einsehbare Bild und Video-Datenbank mit Frakturbildern. Eine Mindestquote, von 60 % richtigen Antworten, ist Voraussetzung für das Bestehen der Erfolgskontrolle.

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies auf der Seite. Einige davon sind essenziell, während andere uns helfen, die Seite weiter zu verbessern.