Förderpreis des Arbeitskreises Mammasonografie
Der Arbeitskreises Mammasonografie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin vergibt jährlich einen Förderpreis in Höhe von 500,00 € für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Sonografie.
Voraussetzungen
Die Arbeiten sollen schwerpunktmäßig dem ausschreibenden Fachbereich und seinen Teilgebieten zuzuordnen sein. Beiträge, die überwiegend in den Aufgabenbereich anderer Sektionen oder Arbeitskreise fallen, können in der Regel nicht berücksichtigt werden.
Voraussetzung ist in der Regel mindestens eine peer-reviewte Originalarbeit, die in einer anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurde. Auch kumulative Arbeiten, beispielsweise im Rahmen einer Habilitation, können eingereicht werden. Übersichtsarbeiten bzw. Reviews können nur ergänzend zu einer inhaltlich verbundenen Originalarbeit berücksichtigt werden.
Das Publikations- oder Habilitationsdatum darf bei der Einreichung höchstens 24 Monate zurückliegen. Frühere Preisträger*innen des jeweiligen Fachbereichs können sich nicht erneut bewerben. Nicht ausgezeichnete Arbeiten dürfen im Folgejahr erneut eingereicht werden, sofern die Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind.
Bewerbung und Bewertung
Die Bewerbung erfolgt vom 01.10. bis zum 28.02. des Folgejahres über das Online-Antragsformular. Beizufügen sind die wissenschaftliche Arbeit, ein Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf sowie bei noch nicht veröffentlichten Publikationen die Annahmebestätigung der Fachzeitschrift.
Zwei unabhängige, von der jeweiligen Leitung benannte Gutachter*innen bewerten die Arbeiten anhand von fünf Kriterien: Originalität, methodische Qualität, Relevanz der Ergebnisse, Beitrag zur Ultraschalldiagnostik und -therapie sowie Qualität der wissenschaftlichen Darstellung. Je Kriterium und Gutachten werden 0–5 Punkte vergeben, insgesamt maximal 50 Punkte. Die Arbeit mit der höchsten Gesamtpunktzahl wird ausgezeichnet; bei Gleichstand wird der Preis geteilt.
Preisverleihung
Die Verleihung findet während eines Treffens des Arbeitskreises Mammasonografie statt. Die persönliche Teilnahme der Preisträger*innen ist erforderlich. Sie stellen ihre ausgezeichnete Arbeit in einem Kurzvortrag vor.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die DEGUM-Geschäftsstelle.
Preisträger*in
2026
PD Dr. med. habil. Steffi Hartmann, Rostock
„Diagnostic performance of axillary ultrasound after neoadjuvant chemotherapy in initially node-positive breast cancer patients – results from the prospective AXSANA registry trial.“
2023
Dr. med. Riku Togawa, Heidelberg
„Shear wave elastography as a supplemental tool in the assessment of unsuspicious axillary lymph nodes in patients undergoing breast ultrasound examination“
2022
PD Dr. med. Maggie Joanna Banys-Paluchowski, Hamburg
„Intraoperative ultrasound-guided excision of non-palpable and palpable breast cancer: systematic review and meta-analysis“
2021
Dr. med. Fabian Riedel, Heidelberg und Dr. med. Benedikt Schäfgen, Heidelberg
„Diagnostic accuracy of axillary staging by ultrasound in early breast cancer patients“.
2019
Dr. med. Clarissa Hameister, Berlin
Dissertation „Korrelation der Pathophysiologie des Mammakarzinomrandes mit modernen sonographischen Techniken“
und die daraus resultierende Publikation „Can acoustic structural quantification be used to characterize the ultrasound echotexture of the peripheral zone of breast lesions?“
2018
Dr. med. Clara Park, Frankfurt
„Secondary, metachronous coil-marking of malignant breast lesions under ultrasound-guidance after stereotactic vacuum-assisted breast biopsy: a feasibility study”
