Sektion Chirurgie

Die Sektion Chirurgie ist mit etwa 400 Mitgliedern eine sehr aktive und innovative Sektion und hat die Anwendung des Ultraschalls auf allen Gebieten der Chirurgie maßgeblich mit geprägt. Besonders erwähnenswert ist die offizielle Aufnahme der "alten" OrthopädInnen in die Sektion. Hintergrund: Seit einigen Jahren ist die Facharztbezeichnung Orthopädie im Zusammenschluß mit dem Unfallchirurgen im FA für Orthopädie und Unfallchirurgie aufgegangen. Als Gebietsbezeichnung innerhalb der Chirurgie gehören daher auch alle "alten" FÄ für Orthopädie in die Sektion Chirurgie. Dies wurde nach Stellungnahme bei der DEGUM-Vollversammlung durch den Vorstand in Mainz 2010 offiziell beim Sektionstreffen in Köln 2011 erstmalig umgesetzt und die "alten" orthopädischen Kollegen in der Sektion ganz herzlich willkommen geheißen.

Um den "neuen" Mitgliedern der Sektion auch eine wissenschaftliche Plattform zu geben, wurde die Arbeitsgemeinschaft Orthopädie und Unfallchirurgie (AG O+U), Sprecher Dr. Norbert Hien, München, noch in 2011 gegründet.

Die Sonografie gehört zum festen Ausbildungskonzept für werdende Chirurgen. Im perioperativen Monitoring des Bauchraumes, der Schilddrüse und zur Abklärung von arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen gilt die Sonografie, einschließlich sämtlicher Doppler/Duplexverfahren, als das bildgebende Verfahren der ersten Wahl. Ein Forschungsschwerpunkt von Mitgliedern der Sektion sind Anwendungen echoverstärkender Agenzien zum Beispiel in der Tumor- und Gefäßdiagnostik (Bsp. Pancreas, arterielle Gefäßerkrankungen). Auch in der Orthopädie und Unfallchirurgie haben sonographische Verfahren einen festen Platz im diagnostischen Algorhythmus. Hier verspricht die Arbeit der neugegründeten AG O+U neue Impulse und Akzente zu setzen. Ultraschallgestützte interventionelle diagnostische und therapeutische Optionen sind fester Bestandteil der minimalinvasiven Chirurgie und runden das Spektrum chirurgischen Ultraschalls in der DEGUM ab.