Drucken

Arbeitskreis Notfallsonografie

Der Arbeitskreis Notfallsonografie ist ein interdisziplinärer Arbeitskreis der drei deutschsprachigen Länder (DEGUM, OEGUM, SGUM), welcher sich mit den Problemen der Sonografie beim Notfallpatienten befasst. Die Gründung erfolgte im September 2008, am Dreiländertreffen in Davos.

Die Notfallsonografie ist eine prozess- und patientenorientierte Sonografie am Notfallpatienten. Eine solche Untersuchung kann demnach unabhängig vom Ort und medizinischen Fachbereich sowie organ- und regionenübergreifend durchgeführt werden. Als Notfallpatienten bezeichnen wir alle Personen, welche selbst oder via Drittperson sofortige medizinische Hilfe beanspruchen. Die Notfallsonografie ist Bestandteil der klinischen Fragestellung und Untersuchung oder mit anderen Worten „Die Sonografie ist die Fortsetzung der klinischen Untersuchung mit technischen Mitteln (G. Rettenmaier)“. Sie kann sich im Verlauf der Untersuchung ändern und dient als Unterstützung bei notfallmedizinischen Entscheidungen und Maßnahmen.

Die Notfallsonografie ist fokussiert, problemorientiert oder aber auch breit ausgerichtet. Sie kann von Ärzten der unterschiedlichsten Fachbereiche wie Allgemeinmediziner, Internisten, Notärzte, Ärzte in Notfallstationen, Anästhesisten, Chirurgen, Intensivmediziner etc angewendet werden. Es gilt daher sowohl das Gemeinsame als auch das Trennende der verschiedenen Fachbereiche in Bezug auf die Notfallsonographie zu definieren.

Ziele

Es wird ein fächer- sowie regionenübergreifendes Ausbildungskonzept geschaffen, welches von den Fragestellungen beim Notfallpatienten ausgeht. Dieses Ausbildungskonzept soll mit dem Kurswesen der drei deutschsprachigen Länder kompatibel sein. Es soll keine Konkurrenz zu den bestehenden Kursen sein, sondern vielmehr eine Ergänzung.

Mitglieder

Mitgleider im Arbeitskreis Notfallsonografie können Ärzte/Ärztinnen sein, welche ordentliche Mitglieder in der DEGUM, der OEGUM oder der SGUM sind. Stimmrecht oder Amtsübernahme sind an die DEGUM-Mitgliedschaft gebunden.