Drucken

Arbeitskreis Mammasonografie

© PD Dr. med. Markus Hahn

Die Mammasonografie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der komplementären Mammadiagnostik

Indikationen zur Mammasonografie ergeben sich bei:

auffälligen Befunden der

  • Palpation und Inspektion
  • Mammografie
  • Kernspintomografie

der Früherkennung

  • bei jungen Patientinnen mit hohem Risiko oder Karzinophobie
  • ergänzend bei strahlendichtem Brustdrüsenkörper
  • bei Kontraindikationen zur Mammografie

Die Steuerung minimal invasiver Biopsie- und Markierungstechniken ist eine Domäne der Mammasonografie.

Durch die rasante Weiterentwicklung der Gerätetechnolgie kann die Sonografie heute weit mehr leisten als nur solide von zystischen Befunden zu unterscheiden. Die hochfrequenten Schallköpfe machen feinste Gewebstrukturen sichtbar. Die Dopplersonografie ermöglicht die Darstellung kleinster Gefäße und kann durch quantitative und morphologische Beurteilung der Vaskularisation zur Differentialdiagnostik beitragen. Mit der 3D-Sonographie ergeben sich neue Möglichkeiten zur Beurteilung von Tumoren und zur Steuerung von minimal invasiven Eingriffen.

Stellungnahme zur Mammasonografie von Prof. Degenhardt (PDF-Download)