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Richtlinien Hochfrequente Sonografie

Richtlinien für DEGUM-Kursleiter

"Sonographie der Haut und Subkutis einschließlich Lymphknoten"

Der DEGUM-Kursleiter ist verpflichtet:

  • mindestens einen Kurs in 3 Jahren oder regelmäßig Kolloquien zu veranstalten.
  • seinen Wissensstand ständig zu aktualisieren.
  • mindestens einmalig am Kursleitertreffen innerhalb von drei Jahren teilzunehmen.
  • die gebührenpflichtigen DEGUM-Zertifikate zu verwenden, wenn er Kursen oder Seminaren als wissenschaftlich verantwortlicher Leiter vorsteht oder in diesen Kursen als Referent auftritt.
  • ein Kurszertifikat auszuhändigen. Dieses gibt Auskunft über Lehrinhalt und Kurstyp. Beim Abschlußkurs wird die erfolgreich bestandene Abschlußprüfung bestätigt.

Der Kursleiterstatus geht bei Verstößen gegen diese Ausbildungsrichtlinien verloren. Die Aberkennung erfolgt durch den Vorstand nach Anhörung.

DEGUM-Kursleiter müssen ihre Kurse rechtzeitig im DEGUM-Sekretariat und beim Vorstand der Arbeitsgruppe "Hochfrequente Sonografie" der DEGUM anmelden, damit die Kurse in den entsprechenden Zeitschriften ausgeschrieben werden (mindestens vier Monate vor Kursbeginn). Bei der Kursausschreibung muß mitgeteilt werden, ob der Kursus den KV-Richtlinien entspricht. 

"Sonografie der Haut und Subkutis einschließlich Lymphknoten" II

  • Abgeschlossene Weiterbildung in Dermatologie und Venerologie
  • Mindestens 5-jährige Tätigkeit in der Ultraschalldiagnostik, nachweislich durch Publikationen, geeignete Zeugnisse bzw. Belege
  • Mindestens 2 Jahre Mitgliedschaft in der DEGUM und in der AG HF-Sonographie
  • Der Kursleiter hat jährlich mindestens 500 sonografische Untersuchungen selbst durchzuführen.
  • Tätigkeit an einer Ultraschallabteilung mit mindestens 1.000 Untersuchungen pro Jahr. Aktueller Geräte- und Dokumentationsstandard wird vorausgesetzt.


Nachgewiesene Tätigkeit als Referent und Tutor in

  • mindestens einem DEGUM-Grundkurs und
  • mindestens einem DEGUM-Aufbaukurs und
  • mindestens einem DEGUM-Abschlußkurs.

Der Kursleiter muss mindestens zehn zitierfähige Publikationen zu unterschiedlichen Themen der Sonografie, darunter zwei Veröffentlichungen als Erstautor, vorlegen. Er muss ebenfalls eine regelmäßige Vortragstätigkeit zu sonografischen Themen nachweisen. Für die Bewerbung als Kursleiter benötigt er die Bürgschaft von drei anerkannten DEGUM-Kursrleitern, davon einer aus einem anderen Fachgebiet.

Der Antrag auf Ernennung zum DEGUM-Kursleiter ist an den Vorstand zu richten, der die Unterlagen an das Gremium der DEGUM-Kursleiter "Sonografie der Haut und Subkutis einschließlich Lymphknoten" zur Prüfung weiterreicht.

Richtlinien für DEGUM-Kurse

"Sonografie der Haut und Subkutis einschließlich Lymphknoten"

Die KV-Richtlinien müssen auf jeden Fall erfüllt werden. Darüber hinaus werden folgende Richtlinien zur Erreichung einer hohen Ausbildungsqualität der DEGUM Kurse vorgegeben:


Grundkurs

Im Grundkurs sollen mehrere Physiker die physikalischen Grundlagen gemeinsam mit Ärzten vermitteln. In DEGUM-Kursen sind praktische physikalische Übungen unabdingbar. Im Grundkurs liegt ein Schwerpunkt auf den technisch-physikalischen Grundlagen und der praktischen Bedienung der Geräte.

Vorträge und praktische Übungen sollen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Während der praktischen Übungen sollen in jeder Kursgruppe nicht mehr als sieben Teilnehmer gleichzeitig unterrichtet werden.

Aufbaukurs

Im Aufbaukurs wird das notwendige klinisch-sonografische Wissen vermittelt, damit die Teilnehmer unter Anleitung eines Ausbilders selbständig die im Rahmen des Curriculums geforderten 200 Untersuchungen durchführen können.

Das vermittelte Wissen setzt sich zu gleichen Anteilen aus der hochfrequenten Hautsonografie und aus der Sonographie der Subkutis mit Lymphknoten zusammen. Die Wiederholung physikalischer Grundlagen und der Vergleich mit anderen bildgebenden Verfahren darf einen kleinen Anteil der Kursdauer ausmachen. Während der praktischen Übungen sollen in jeder Kursgruppe nicht mehr als 7 Teilnehmer gleichzeitig unterrichtet werden.

Abschlusskurs

Der Abschlusskurs dient zur Festigung des erlangten Wissens. Das vermittelte Wissen setzt sich zu gleichen Anteilen aus der hochfrequenten Hautsonographie und aus der Sonographie der Subkutis mit Lymphknoten zusammen. Die Wiederholung physikalischer Grundlagen und der Vergleich mit anderen bildgebenden Verfahren darf einen kleinen Anteil der Kursdauer ausmachen.

Die Abschlussprüfung ist obligatorisch und besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. Der praktische Teil ist vorwiegend mit pathologischen Befunden durchzuführen. Während der praktischen Übungen sollen in jeder Kursgruppe nicht mehr als sieben Teilnehmer gleichzeitig unterrichtet werden.