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Was ist eine Ultraschall-Untersuchung?

Ultraschall wird in der Medizin als bildgebendes Verfahren eingesetzt. Neben Ultraschall erzeugen unter anderem auch auch Röntgen, Magnetresonanztomografie, Computertomografie, Szintigrafie oder Thermografie Bilder zur diagnostischen Auswertung. Jedes einzelne bildgebende Verfahren beruht auf der Messung einer anderen physikalischen Eigenschaft der jeweils abzubildenden Körperteile. Während Röntgenstrahlen besonders gut den Zustand von Knochen zeigen können, ist Ultraschall besonders gut geeignet, um zum Beispiel innere Organe abzubilden. Ultraschall-Geräte arbeiten nicht mit Röntgenstrahlen, sondern - wie der Name schon sagt - mit Schallwellen. Diese Wellen liegen mit mehr als 1-30 Millionen Schwingungen pro Sekunde weit oberhalb der menschlichen Hörgrenze. In der Tierwelt dient Ultraschall zum Beispiel Fledermäusen oder Delfinen zur Orientierung.

Ultraschall wurde zunächst als Echolot für Kriegsschiffe im Ersten Weltkrieg entwickelt. In den 1950er Jahren erkannte man seinen Nutzen auch in der Medizin. Aufgrund der enormen technischen Fortschritte sind Ultraschall-Untersuchungen heute in fast allen Bereichen der Medizin verbreitet und die wohl die am häufigsten angewandte Untersuchungstechnik. Medizinische Untersuchungen mit Ultraschall werden auch als Sonografie bezeichnet.

 

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(KD)