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Was geschieht bei einer Ultraschalluntersuchung?

Der Patient macht es sich auf der Untersuchungsliege im leicht abgedunkelten Raum bequem: Meist liegt er auf dem Rücken, gelegentlich muss er sich auch auf die Seite legen oder während der Untersuchung kurz die Luft anhalten. Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig, allein für die Diagnostik einiger Bauchorgane wie zum Beispiel der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse, ist es vorteilhaft, wenn der Patient nüchtern ist.

Bei der eigentlichen Untersuchung trägt der Arzt etwas Gel auf die Haut der zu untersuchenden Körperstelle auf, setzt den Schallkopf auf diese auf und bewegt ihn über den darunter liegenden Organen hin und her. Das Gel besteht aus Wasser und einem Verdickungsmittel. Es stellt einen optimalen Kontakt zwischen Schallkopf und Haut her, damit der Schall sie möglichst lückenlos durchdringen kann. Der Schallkopf sendet kurze Schallwellen, die vom Körper reflektiert werden, sogenannte „Echos“. Aufgrund dieser Echos berechnet das Ultraschallgerät ein Schnittbild der inneren Organe. Im Gegensatz zu den anfangs noch groben Schwarz-Weiß-Bildern ermöglichen moderne Sonografiegeräte sehr feine, teils auch farbige Bilder mit einer Auflösung deutlich unter einem Millimeter.

Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung fünf bis 45 Minuten und ist für den Patienten völlig schmerzfrei.  

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(KD)