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Moderne Ultraschall-Techniken

Die einfache Ultraschall-Untersuchung hat mit der Entwicklung der Computertechnologie in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Von Bedeutung sind insbesondere die verschiedenen Methoden der Doppler-Sonografie (unter anderem Farbdoppler, Spektraldoppler, Power-Doppler), die heute fester Bestandteil einer sonografischen Untersuchung sind. Die Durchblutung von Organen und Gefäßen kann dabei sowohl akustisch als auch optisch durch Kurven oder Farbbilder dargestellt werden. Die Sonografie erlaubt so den Nachweis von Gefäßeinengungen oder Verschlüssen. Früher häufig notwendige Untersuchungen wie die Katheter-Angiografie können heute weitgehend durch die risikolose Sonografie ersetzt werden.

Ultraschall-Kontrastmittel: Seit einigen Jahren werden auch im Ultraschall besondere Kontrastmittel, sogenannte „Echosignalverstärker“, verwendet. Im Gegensatz zu Röntgen-Kontrastmitteln handelt es sich um winzige Gas- oder Luftbläschen, die sich nach wenigen Minuten von selbst auflösen. Sie sind gut verträglich. Da sie kein Jod enthalten, führen sie nicht zu den vom Röntgen bekannten allergischen Reaktionen und können auch bei bekannter Kontrastmittel- oder Jodallergie eingesetzt werden. Der Einsatz von Ultraschall-Kontrastmitteln hat zum Beispiel den Nachweis von kleinen Lebertumoren verfeinert. Auch die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren ist dadurch treffsicherer und kann vielen Patienten eine Punktion ersparen.

Weitere moderne Techniken sind Panoramabild-Verfahren, 3D-Sonografie und ultraschall-gesteuerte Punktionen.

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(KD)