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Hat Ultraschall Nebenwirkungen?

Dass Röntgenstrahlen in hoher Dosis Krebs auslösen und Embryonen schädigen können, ist heute allgemein bekannt. Deshalb wurde der Frage einer möglichen Schädigung durch Schallwellen bei der Einführung der Sonografie von Anfang an größte Beachtung geschenkt. Die DEGUM ist unter anderem Mitglied der europäischen „Watchdog“-Gruppe, die ständig allen Hinweisen auf mögliche Risiken der medizinischen Anwendung von Ultraschall nachgeht.

Alle wissenschaftlichen Untersuchungen wie auch die inzwischen 40-jährige klinische Erfahrung mit der Sonografie haben bestätigt, dass es keine Nebenwirkungen bei den in der medizinischen Diagnostik verwendeten Ultraschall-Energien gibt. Auch die Untersuchung von Schwangeren und Kindern ist risikolos.

Die Untersuchung von Feten (Ungeborenen) sollte auf die notwendige Zeit beschränkt werden, um jedes Risiko von vornherein auszuschließen.Von längeren nicht zu medizinisch-diagnostischen Zwecken durchgeführten Ultraschall-Untersuchungen wie zum Beispiel dem „Baby-Fernsehen“ zur Betrachtung seines ungeborenen Kindes in 3D-Technik, rät das European Committee for Ultrasonic Radiation Safety ab. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern insbesondere auch, weil Eltern die Informationen der Ultraschallbilder ohne fachliche Aufklärung falsch deuten und dadurch unnötig verunsichert werden könnten.

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(KD)