Kontrastultraschall bei immer mehr Krankheiten empfohlen

02.10.2008 | Pressemitteilungen 2008

Neue stabile Kontrastmittel erweitern das Spektrum von Ultraschall in der Medizin: Sie verbessern zum Beispiel die Diagnostik von Tumoren und Infarkten. Bei welchen Krankheiten Ärzte die Kontrastmittelsonografie jetzt zusätzlich nutzen können, erörtern Experten im Rahmen einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der
Medizin (DEGUM) am 29. Oktober 2008 in Berlin.

Ultraschallbilder erscheinen mit Hilfe der gashaltigen Kontrastmittel noch genauer als bisher. Die neuen Anwendungsgebiete sind breit gefächert: Der klinische Nutzen ist unter anderem für verschiedene Erkrankungen von Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse belegt. Deshalb sei es wichtig, die neuen Leitlinien zur Diagnostik mit Ultraschallkontrastmitteln zeitnah in die Praxis umzusetzen, sagt Dr. Hans-Peter Weskott, Vorstandsmitglied der DEGUM aus Hannover. Zu den neuen Anwendungsbereichen zählt beispielsweise auch, bösartiges von gutartigem Tumorgewebe zu unterscheiden: Das Verfahren überwindet die bisher eher geringe Treffsicherheit der Sonografie bei Tumoren der Leber. „Ein wesentlicher Vorteil besteht zudem in der erhöhten diagnostischen Zuverlässigkeit in der Nachsorge bösartiger Erkrankungen der Leber“, erläutert der Internist im Vorfeld der Pressekonferenz in Berlin. Auch in der Diagnostik von Schlaganfällen bietet das Verfahren Vorteile.

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